Altar erhält seine Farbe zurück

Der Altar der Dorfkirche Klosterfelde wird derzeit restauriert 
Kleinod: Der Altar der Dorfkirche Klosterfelde wird derzeit restauriert.
Foto: privat

Klosterfelde (MOZ) Seit September 2002 besteht der Förderverein der Dorfkirche Klosterfelde e.V. Im Jahr 2003 ist der Verein mit einem Förderpreis der Alten Kirchen e.V. und der Bosch Stiftung Stuttgart gewürdigt worden.

Mittlerweile gehören mehr als 80 Mitglieder dem Verein an. Der Erlös der diesjährige Adventstombola ist für die Mitfinanzierung eines neuen Gestühles bestimmt. Es besteht der Wunsch, die vorhandenen 200 Stühle durch Bänke zu ersetzen. Das ist ein sehr kostspieliges Vorhaben. Die Realisierung wird sich über mehrere Jahre erstrecken.

Mit dieser Tombola soll ein Anfang gesetzt werden. 60 Firmen beziehungsweise Privatpersonen haben Geld- und Sachpreise gestiftet. 350 liebevoll ausgesuchte Preise warten auf die Gewinner. Zu den Hauptpreisen zählen zwei Gutscheine für die Nutzung von Ferienwohnungen an der Ostsee, eine Digitalkamera sowie weitere Unterhaltungselektronik.

Die Aktivitäten des Fördervereins haben die Sanierung der Dorfkirche in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt. Neben der Adventstombola gibt es in jedem Jahr mehrere musikalisch-literarische Veranstaltungen in der Kirche. Das Ziel, die Kirche im Dorf zu erhalten, hat Menschen motiviert, sich für das älteste Gebäude im Ort einzusetzen.

Zurzeit wird der Altar restauriert. Der Berliner Restaurator Dirk Jakob ist seit einigen Wochen nahezu täglich in unserer Kirche, um dem Altar seine ursprüngliche Farbigkeit zurück zu geben. Der alte Firnis wird stückweise entfernt, der Holzwurm bekämpft und mit viel Fingerspitzengefühl jedes Detail restauriert. Einen großen Teil der anfallenden Kosten übernimmt der Förderverein. So kommt der Erlös der Tombola 2005 der Restaurierung des Altarbildes zugute.

Zur neuen Vorsitzenden des Vereins wurde Kathrin Radke gewählt. Wer sich mit Ideen einbringen will, kann sich bei ihr unter der Telefonnummer 033396 87078 oder bei Pfarrerin Fahrendholz (Telefon 033396 444) melden.

Märkische Oderzeitung vom 16. Dezember 2006

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