"Land der Ideen" Auszeichnung für Verein Denkmale Glambeck e.V.

Dorfkirche Glambeck

Mehr als zwanzig Jahre lang war das idyllische Fachwerkkirchlein von Glambeck am Rande der Schorfheide eine Ruine. Abseits der großen Straßen im Jagdrevier ehemaliger Partei- und Staatsfunktionäre gelegen, führte das winzige Dorf ebenso wie seine "Arme-Leute-Kirche" nur ein Schattendasein. Die Erlösung kündigte sich mit der Gründung des Vereins Denkmale Glambeck e.V. im Jahre 1998 an. Mit der Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und unter Einbindung einer Arbeitsfördermaßnahme wurde das Gotteshaus liebevoll restauriert, und am 2. Januar 2000 konnte die "erste Kirchenweihe des neuen Jahrtausends" gefeiert werden. Seitdem hat sich die Glambecker Kirche auch als Veranstaltungsort für anspruchsvolle Konzerte, Ausstellungen und thematische Gottesdienste weit über die Region hinaus einen guten Namen gemacht und ist eine "Offene Kirche" im besten Sinne des Wortes. Seit 2005 gehört sie zu den ersten Radfahrerkirchen im Land Brandenburg.

Im Rahmen der Initiative "Deutschland Land der Ideen" wurde der Glambecker Kirche und ihrem Förderverein nun eine besondere Ehrung zuteil. Glambeck durfte sich als einer von 365 "Orten des Tages" präsentieren, die Vereinsmitglieder durften sich dabei vom Schirmherren der Aktion, Bundespräsident Horst Köhler, persönlich beglückwünschen lassen.